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End Is Forever - Afters Days Of Rain And Blood There Will Be No Better Tomorrow

Label: Village Kids Records

Es ist schon erstaunlich, aber über all die Jahre die ich nun in Jugendzentren mit dem Besuchen von Konzerten meine Zeit totschlage ist mir eine Band vor allem durch ihre Beständigkeit und Omnipräsenz aufgefallen. Die Rede ist von „End is forever“ aus Bückeburg/Hannover. Diese Jungs und Mädels kloppen sich bereits seit ihrer ersten Demo 2003 durch die kleineren Läden meiner Region und sind für mich aus der lokalen Musikszene auch kaum wegzudenken.
Angefangen hat das Ganze 2003 als melodischer Oldschool-HC mit Kristina an der Gitarre und Sebastian an Gitarre und Mikrofon. Über mehrere Besetzungswechsel der übrigen Bandmitglieder hat man sich aber immer mehr vom Oldschool-HC entfernt und mittlerweile nennen die Fünf ihren Stil Hardcore-Metal-Mosh. Kurz gesagt, für mich ist es einfach Metalcore. Allerdings nicht dieser
Discometal-Dreck aus der Retorte, sondern man versucht textlich auch mal Aussagen zu machen wie in „Goodnight“ und versucht nicht permanent vergeblich zu klingen wie As I Lay Dying oder Atreyu, die HC-Wurzeln sind aber unverkennbar wichtig für die Band.
Die Texte auf „After days of rain and blood there will be no better tomorrow“, halten sich auch nicht an das gängige Klischee, dass man immer strikt englische Lyrics schreiben muss. Hauptsächlich bewegt man sich ähnlich wie schon Narziss hauptsächlich im deutschen Wortschatz, auch wenn einem das teilweise herzlich egal sein kann. Wer versteht schließlich bei dem ganzen Metalgeschrei schon die ganzen Texte? Also ich bin ohne Textblatt schon ab und zu überfordert.
Stilistisch bieten sich Vergleiche mit Narziss an, denn deutsche Texte in Metalsongs sind nun mal nicht gerade Massenware. Und wer will, kann sie aufgrund der weiblich dominierten Vocals auch mal mit Walls Of Jericho vergleichen.
Aber um dieser Band gerecht zu werden, sollte man sich schon mal die Zeit nehmen und in dieses Album reinhören. Ich will zwar nicht sagen, dass dieses Album ein unverzichtbares Werk für jeden Metalfan ist, aber allein für ihre Beständigkeit und dafür, dass sie sich nicht von irgendwelchen Trends unterkriegen lassen, egal wie schnelllebig u.A. lokale Musikszenen heutzutage sind, gehört dieser Band Respekt gezollt!
Und wer als Metalband spontan „Punk Rawk Show“ von „MxPx“ live covert kann eigentlich nur cool sein!

Tracks

  1. Intro
  2. Vergangenheit
  3. Tortur
  4. Leben
  5. Trauerspiel
  6. Zwischenteil
  7. Sprachlos
  8. Tränen
  9. Goodnight
  10. Outro

von Sven Launert | 12.08.2008 | Kommentare (0) | Kommentar schreiben

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