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Elysia - Lion Of Judas
Label: Ferret / Hellfest / UniversalGanz harter Stoff kommt mal wieder aus dem Hause Ferret. Elysia haben mit dem namensgebenden Traumziel antiker Kriegshelden recht wenig gemeinsam, sondern liefern mit Lion Of Judas eine beängstigend kranke Deathcore – Scheibe ab. Produziert von Kurt Ballou (Converge) schaffen es die fünf verstrahlten Kalifornier, das letzte bisschen Farbe aus meinem Wohnzimmer zu brüllen. Sehr böse das Ganze. Obwohl die Band noch recht jung ist, bewegt sie sich auf hohem technischen Niveau und spielt einen teilweise schwindelig. Frickelparts, waffenscheinpflichtige Knüppelpassagen und ein verzerrtes Vieh am Mikro fordern ihren Tribut. Leider dauert das musikalische Schlachtefest nur knapp eine halbe Stunde. Hier hätten ein oder zwei Songs mehr in Verbindung mit etwas Abwechslung bei den Vocals ganz gut getan. Insofern ist die Scheibe trotz des guten Gesamteindrucks sicher nur etwas für echte Genrefans, die nicht auf jeden Euro gucken müssen.
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von Andreas Puchebuhr | 05.07.2008 | Kommentare (1) | Kommentar schreiben
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