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Destinity - The Inside

Label: Lifeforce / Soulfood

Frankreich, damit verbindet man Baskenmützen tragende Männer auf Fahrrädern, in einer Hand ein Baguette-Brot. Frankreich, das sind Chanson und Paris – die Stadt der Liebe. Franzosen sind stolz, vor allem auf ihre Sprache. Englisch ist ein Fremdwort. Wer kommunizieren will, der lerne gefälligst Französisch. Oder nicht…

Weit gefehlt! Die Sprache der Musik verbindet – und ist Englisch. Mag vielleicht an der Szene liegen, die schimpft sich Melodic Death Metal und wird von fünf ambitionierten Franzosen bis zum Exess betrieben. Jetzt sind sie bei LifeForce angekommen, nach drei Demos und drei Longplayern machen sie sich auf, die Welt zu erobern. Keine unbeschriebenen Blätter also, die Herren. Das schlägt sich auch in den Songs nieder. Nichts ist dem Zufall überlassen. Jedes Riff sitzt und bildet eine harmonische Einheit mit dem knüppelnden Schlagzeug. Den so bereiteten Weg geht Sänger Mick konsequent grunzend, brüllend und growlend. Unterstützt wird er dabei singenderweise von Drummer Morteus. Herzerfrischend süß mit französischen Akzent, der durchklingt! Klingt nach 08/15-Langerweile? Weit gefehlt. Die Jungs verstehen es, immer wieder interessante Wendungen in ihre Songs einzubauen. Hier ein Sample, dort ein Keyboard oder Geigen. Aber wohl platziert, dass es nicht stört oder überladen wirkt. Und auch wenn das kürzeste Werk 4:07 Minuten rollt, sind die Songs weder komplex noch schwer zu verdauen. Eine echte Leistung bei dem Genre.

Es ist nicht alles französich, was aus Frankreich kommt. Und das ist auch gut so! Dieses Werk ist Melodic Death at it´s best. Wer seinen Kopf knapp 50 Minuten trainieren will, dem sei dies Album nahegelegt.

Ein echter Hingucker übrigens auch die Homepage der Band: www.destinity.net

Tracks

  1. My Senseless Theory
  2. Murder Within
  3. Thing I Will Never Feel
  4. Still Remember
  5. A Thousand Falling Skies
  6. Inhuman Corrosive Report
  7. Ready To Leave
  8. Enemy Process
  9. Escaping Reality
  10. The Inside

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von Alexandra von Schiefner | 16.08.2008 | Kommentare (0) | Kommentar schreiben

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