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Commander - The Enemies We Create

Label: Bad Land / Twilight

COMMANDER – im englischsprachigen Raum die Bezeichnung für einen Kommandeur einer militärischen Einheit oder eines technischen Systems. Ein Anführer also. Was erwartet man von einem Anführer? Bestimmtheit, Gradlinigkeit, Druck und Stärke, aber auch Kreativität. Ein Anführer muss in den richtigen Momenten den Gegner überraschen können.

An Letzterem müssen die Münchner definitiv noch arbeiten. Überraschend ist die Musik wahrlich nicht. Aber dafür brillieren sie in den anderen Disziplinen: Gradlinigkeit, Druck und Stärke. Echte Metaller eben! Bei überschaubarem Prügeltempo ist Kopfnicken angesagt und auch die Melodien-Fans des Death kommen nicht zu kurz, Commander verschonen aber die Allgemeinheit glücklicherweise mit zu vielen und zu langen Gitarrenläufen. Riffs und Breaks dominieren das Bild, ohne den Fluss der Songs einzudämmen. Gesanglich hat Nick Kolar die Truppe zwar im Griff, die Growls grummeln tiefe Befehle und bellen aggressiv den Gegner an. Aber auch hier wieder die Schwäche der Kompanie: das Ganze klingt ziemlich eben und nicht unbedingt kreativ.

Sei es drum, ein solides Werk ist „The Enemies We Create“ allemal. Auch wenn der Titel des Albums nicht unbedingt musikalisch Programm ist. Diejenigen, die auf gradlinigen Death Metal zählen, werden auch dieses Album zu schätzen wissen.

Tracks

  1. Trust In Man
  2. Vengeful Angel
  3. The Enemier We Create
  4. My Worst Enemy
  5. New Age Of Treason
  6. New Age of Treason II
  7. Ira
  8. Still Alive
  9. At Any Cost
  10. Valley Of Fallen Stars

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von Alexandra von Schiefner | 24.08.2008 | Kommentare (0) | Kommentar schreiben

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